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Neuro-Feedback (Neuro = Gehirn)

Neurofeedback-Training ist ein computergestütztes interaktives Gehirnwellentraining zur Stabilisierung und Zentrierung des Zentralnerven-systems. Es eignet sich sehr gut zur Behandlung bei:

Funktionellen Störungen

- Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, Migräne
- Schlafstörungen
- Verdauungsproblemen und Essstörungen (Bulimie)
- Hohem Blutdruck
- Herzproblemen
- Atmungsschwierigkeiten
- Tinnitus
- Epilepsie / Autismus

Muskulären Verspannungen

- Schulter- und Nackenverspannung
- Rückenschmerzen
- Schleudertrauma
- Bruxismus (Zähneknirschen)
- Chronischen Schmerzen

Ebenfalls bei

- ADS / ADHS Aufmerksamkeitsdefizit (Ritalin) / Hyperaktivität
- Stress, Burn-Out
- Nervosität
- Ängsten (Prüfungsangst, Flugangst), Phobien, Panikattacken
- Konzentrationsstörungen
- Gedächtnisstörungen (Namensgedächtnis, Lücken im Kurzzeitgedächtnis)
- Lernschwierigkeiten
- Depressionen und Süchten
- Demenz

Neuro-Feedback (NF) wird aber auch mit sehr guten Resultaten für Peak- Performance (Leistungssteigerung in Bezug auf einen Zeitpunkt oder eine Zeitspanne) und Excellence (hervorragende Leistung, Verfassung oder Zustand) eingesetzt. Beispielsweise im Spitzensport (Golf, Curling, Skifahren, etc.), in der Musik, aber auch für Hochbegabte und Manager.

"Wie funktioniert Neurofeedback?"

Durch das Neurofeedback-Training werden neue neurologische "Autobahnen im Gehirn" antrainiert, welche die entsprechende Funktion korrekt übernehmen.

Anhand bewegter Bilder, mit Musik oder taktil wahrnehmbaren Signalen wird im Neurofeedback den Hirnzellen Rückmeldung (Feedback) darüber gegeben, welche Wellen wo im Gehirn stärker oder weniger stark auftreten sollen. Dies führt zu einer Optimierung der Hirnfunktion und somit zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität.
Es ist erwiesen, dass Gehirntraining zu vermehrtem Wachstum von Kapilaren und Dendriten führt (Studien Thompson u.a. 1998, Kaiser 1997, Rossiter 1996).

Henning Beck's Lektüre (Hirn-Rissig, ISBN: 978-3-442-15868-3) kann ich nur empfehlen, liest sich sehr flüssig, ist z.T. auch lustig. Auszüge:
"Biologisch gesprochen erregt eine Nervenzelle immer wieder eine andere, wird die Verbindung dauerhaft verbessert (Hebb-Regel). Bei jeder erneuten Stimulation verbessert sich die Signalerweiterung, die Erregung wird stärker als zuvor. Die Nervenzellen lösen Wachstumsprozesse aus, die Synapsen bauen sich aus (wie wenn eine Autobahn von 2 auf 4 Spuren erweitert wird).

Tönt alles kompliziert, Kurzform: eine Information (die man lernen will) trifft auf das Nervennetzwerk, dieses wird charakteristisch aktiviert, die Nervenzellen passen die Verbindungen an (was gut war wird besser, was nicht gebraucht wird kommt weg), das Aktivierungsmuster kann das nächste Mal besser reproduziert werden -> das Netzwerk hat gelernt."

"Das Gehirn muss erst lernen, eine Information zu verarbeiten; das klappt beim ersten Mal so gut wie nie. Es muss aktiv sein, benutzt werden, damit es sich immer weiter optimieren kann. Wie ein Sisyphos-Organ ist es ständig dabei, sein Netzwerk bestmöglich den eintreffenden Reizen anzupassen - doch den optimalen Zustand gibt es nicht. Aber das ist gut so, denn genau das ist die Grundbedingung, um Neues lernen oder denken zu können."